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Mittwoch, 19. März 2014

Festivals, Exkursionen und andere Ausflüge :)

Ich melde mich zwar ein bisschen früher, als ursprünglich geplant wieder, aber es gibt einfach so viel zu erzählen:)


Festivals

Die, die meinen letzten Beitrag in der Allgemeinen Zeitung gelesen haben, haben schon ein bisschen über die "Stadt der Festivals" gehört, aber jetzt kommt die ausführlichere Beschreibung.
Es ist eindeutig, dass Adelaide den Namen mehr als verdient hat, da hier momentan wirklich immer was los ist. Einige Beispiele sind: Fringe Festival, Clipsal 500, Adelaide Festival, Future Music Festival, WOMADelaide und seit dieser Woche auch das French Film Festival (ich werde jetzt nicht jedes Event einzeln erklären, tut mir leid :D ). Zwar kann ich natürlich nicht überall hin, aber ich glaube, ich habe schon einen ganz guten Einblick bekommen.
Das erste, was mir aufgefallen ist: als Deutsche/r definiert man den Begriff "Festival"direkt mit einer speziellen Art von Festival, nämlich denen mit einfach Musik und Party. Die sind natürlich meistens ziemlich genial, aber man muss beachten, dass das Wort eigentlich nur größere Feste generell bezeichnet. Musik und Party sind zwar bei jedem dieser Events hier zu finden, doch viele haben einen ganz anderen Fokus.

Leider eines der einzigen Bilder vom "Fringe"..war ein guter Abend :)
Ein Beispiel dafür ist das Fringe Festival, bei dem ich mehrmals war - sowohl mit meiner Familie als auch mit Freunden natürlich. Zum "Fringe" kommen Künstler aus aller Welt, die zu verrückt für das eigentliche Kunstfestival Adelaides sind - Comedians, Artisten, Tänzer, Sänger, komplette Shows oder einfach nur wirklich verrückte Menschen (tatsächlich konnte man für $5 einen Mann sehen, der Gewichte stemmt...allerdings, indem er Seile durch sein Augenbrauenpiercing gezogen hat.). Eröffnet wurde das vierwöchige Festival mit einer großen Parade, bei der ich auch entdeckt habe, dass auch Aborigenies ziemlich gute moderne Musik haben.
Alle Acts sind in verschiedenen Zelten in einem großen Park und ansonsten gibt es Musik, Fahrgeschäfte (ich bin wirklich überzeugt, die sind langsamer als in Deutschland) und haufenweise Essen und Trinken. Ziemlich lustig fand ich die sogenannte "Silent Disco": alle haben Kopfhörer und tanzen zur selben Musik, nur dass man als Außenstehender nichts davon hört. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie lustig das aussieht :D

Was mich erstaunt hat, ist, dass tatsächlich bei jeder größeren Veranstaltung eine kurze Ansprache an den jeweiligen Aborigine-Stamm, der in diesem Gebiet wohnt/gewohnt hat, gehalten wird. Generell wird gewürdigt, dass wir uns ursprünglich auf deren Land befinden und es wird sich für die Vergangenheit entschuldigt.-. 

Eigentlich wollte ich auch unbedingt zum Future Music Festival, der australischen Version von Tomorrowland, aber leider ist es auch hier erst ab 18 (ich werde wohl wiederkommen müssen haha). Naja, dafür hängen bei mir an der Pinnwand schon die Tickets für Kanye West im Mai :)


Exkursionen

Mal eine andere Art von Schulausflug:)

Tatsächlich war einer meiner Schulausflüge eine Exkursion zu einem anderen Festival - dem Adelaide Clipsal 500. Das ist generell ein großes, viertägiges Autorennen mit vielen Konzerten, Fahrgeschäften und anderen Attraktionen (halbnackte "Pitstop-Girls" inklusive). Als Schulklasse kommt man für $10 rein, ansonsten muss man mindestens $80 bezahlen, ein ziemlich guter Deal also. Zwar hatten wir eigentlich "nur" Trackside Tickets (Stehplätze direkt an der Strecke + Zugang zu den Pitstops), allerdings habe ich es mit drei Freundinnen geschafft, bis in die VIP Gold Zone zu kommen (keine Sorge, die Security hat uns durchgelassen, also war es irgendwie nicht illegal, oder?). Alles in allem war es also ein ziemlich guter Tag, nur natürlich hatt der Auflug auch einen Grund. Der Grund heißt eine 28-seitige Hausarbeit für das Fach Tourismus (allerdings war die nicht bei jedem so lang :p).

Klartext: kein Alkohol auf dem Veranstaltungsgelände + außerhalb (=überall in der Stadt??:D)













Heute war ich schon wieder mit meiner Tourismus Klasse auf einer Exkursion, diesmal nach Port Adelaide, dem Hafen-Suburb von Adelaide. Eigentlich sollt jeder einen kurzen Vortrag über bestimmte Sehenswürdigkeiten halten, sodass wir sozusagen unsere eigene Stadtführung gehabt hätten, aber schlussendlich sind wir dann einfach nur herumgelaufen, haben gegessen, Kaffee getrunken und sind dann auf ein Schiff gegangen, um Delfine zu sehen. Ein ziemlich entspannter Tag also, aber auch darauf wird wieder eine große Hausarbeit folgen leider :/


Andere Ausflüge

Me and my girls ♥
Natürlich unternehme ich auch in meiner Freizeit einiges:) Ich war letztes Wochenende das erste Mal mit Freunden im Kino und war schockiert, wie teuer das hier ist. Lustig ist aber, dass die Kinosäle relativ klein und auch nicht wirklich voll sind, da es glaube ich um die 20 davon gibt und deshalb ziemlich viele Filme auf einmal laufen. Was ich an dem Tag gelernt habe: Man sollte nicht direkt davon ausgehen, dass ein Film eine Altersbegrenzung hat, nur weil die Frau an der Kasse nach dem Alter und dem Schülerausweis (das, was hier am nächsten am Personalausweis ist, weil es sowas nämlich nicht gibt) fragt. Was dann nämlich passieren kann ist dass man seine Schüler ID nicht zeigen kann weil man da - merkwürdigerweise - ein Jahr jünger ist, als man der Frau gerade eben erzählt hat (ganz ehrlich, das macht doch wirklich jeder). Das Ergebnis: man kommt nicht in den Film. :D



Man sieht an meinen Haaren, wie windig es war:D



Ich war außerdem in Victor Harbor, der "Surferstadt" hier in der Region. Wirklich total schön und was mich begeistert hat: es gibt einen ewig langen Steg, über den man zu einer der kleinen Inseln vor der Küste laufen kann. Dort gibt es auch Pinguine (ja, die gibts nicht nur am Südpol), allerdings war es auch ziemlich windig und blöderweise hatte ich einen Rock an. Es war also ein ziemlich lustiger Tag. Wir waren außerdem noch am Strand von Port Elliot, auch genannt "Horseshoe Bay" wegen seiner Form. Dort gibt es größere Wellen als an den Stränden direkt in Adelaide und tatsächlich habe ich dort auch die ersten Surferboys entdeckt (jaa, es gibt sie wirklich haha).




Ich muss zugeben, ich war enttäuscht :D
Was ich ganz vergssen habe: vor ein paar Wochen habe ich mein erstes giftiges Tier hier entdeckt: eine Redback Spider - ziemlich giftig aber alles andere als groß. Sie saß übrigens bei uns im Vorgarten, mitten auf dem Fußweg.















So, ich glaube, das war jetzt erst mal genug für heute, allerdings werde ich mich diese Woche noch einmal kurz melden. Am Freitag startet nämlich der erste Fotowettbewerb von Hausch & Partner für dieses Jahr und natürlich mache ich mit, weil ich schon tausende Fotos gemacht habe. Genauer erkläre ich das im nächsten Post und da werde ich auch dann auch um einen kleinen Gefallen bitten, denn um zu gewinnen braucht das Bild möglichst viele Likes auf der Facebook Seite von Hausch & Partner ;)


Bis bald also,

eure Julia :)




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